Erfolg für internationale Ethernetkonferenz von Continental an der HS.R

10.10.2012
Von: Christine Wirth, IT Anwenderzentrum

Rund 400 Experten aus aller Welt kamen an die Hochschule Regensburg (HS.R), um am 2nd Ethernet & IP Technology Day von Continental teilzunehmen.

Reger Betrieb herrschte beim Ethernetkonferenz von Continental an der HS.R-Standort in der Seybothstraße.

Mit von der Partie Prof. Dr. Markus Kucera (rechts), Dekan der Fakultät Informatik und Mathematik, und Prof. Dr. Thomas Waas, ebenfalls von der Fakultät Informatik und Mathematik. Fotos: IT-Anwenderzentrum der HS.R

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der Automobilindustrie und Forschung nutzten die Veranstaltung, um sich über die neuesten Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten von Ethernet als leistungsfähige Netzwerktechnologie am Fahrzeug zu informieren. Neben den aktuellen Herausforderungen wie Standardisierung der bestehenden Technologie, der Ermöglichung noch höherer Übertragungsgeschwindigkeiten ging es auch um die Bereitstellung geeigneter Entwicklungs- und Diagnosewerkzeuge sowie den Anforderungen bei Serienproduktionen.

„Die rege Teilnahme zeigt, dass Ethernet im automobilen Bereich der kommende Standard für das Datennetz im Fahrzeug sein wird“, so Prof. Dr. Thomas Waas, Leiter des IT-Anwenderzentrums der Fakultät Informatik und Mathematik der HS.R. Zusammen mit Harmann International, der AVnu Alliance und der HS.R unterstützte das IT-Anwenderzentrum die Veranstaltung im organisatorischen Bereich.

Das Spektrum der 136 anwesenden Firmen reichte dabei von Automobilherstellern über Zulieferer bis hin zu Halbleiterproduzenten. Im Ausstellungsbereich und bei den insgesamt 16 Fachvorträgen der BMW Group, von Volkswagen, Jaguar und Land Rover, Bosch, NXP, Valeo, Continental und vielen anderen Unternehmen konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über Potential und Einsatzmöglichkeiten der Technologie austauschen. Vertreter von Autoproduzenten diskutierten Nutzungsszenarien und berichteten über den aktuellen Entwicklungsstand von Ethernet in ihren jeweiligen Unternehmen.

Ethernet bietet viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Bussstandards wie CAN (Controller Area Network) oder MOST (Media Oriented Systems Transport). Zum einen vermag Ethernet mit einer Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde zwischen jedem Netzwerkknotenpunkt, größere Datenmengen auszutauschen. Zum anderen benötigt es in dem Derivat aus der OPEN Alliance SIC lediglich ein zweiadriges und ungeschirmtes Kabel und liefert so Vorteile für Verbau, Gewicht und Systemkosten.

„Die Veranstaltung knüpft an den Erfolg der letztjährigen Ethernetveranstaltung der BMW Group an, und viele in der Automobilindustrie sind sich einig, dass für Ethernet der Weg in die Massenproduktion und somit der Weg in die Zukunft geebnet ist. Und damit die Basis für weitere spannende Entwicklungen wie dem autonomen Fahrzeug gelegt ist “, so Prof. Dr. Markus Kucera, Leiter des IT-Anwenderzentrums der HS.R.

 

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