Der Girls‘ Day 2012 an der HS.R war komplett ausgebucht

27.04.2012
Von: Dipl. Päd. Univ. Armin Gardeia

In knapp 30 Veranstaltungen lernten rund 200 Schülerinnen die MINT-Studiengänge der Hochschule Regensburg (HS.R) in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik kennen.

Laborversuch zur Regelungstechnik: Die Schülerinnen beschäftigten sich mit der Frage „Warum verbrennen meine Haare beim Föhnen nicht?“.

Chemie die Spaß macht: In der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik durften die Schülerinnen experimentieren.

Startschuss im Hörsaal Josef Stanglmeier: Alles was man rund um den Girls`Day und ein Studium an der HS.R wissen muss erfuhren die Teilnehmerinnen bei der Begrüßung zu Beginn des Veranstaltungstags. Fotos: Feuerer

Auch dieses Jahr haben sich Schülerinnen aus nah und fern von der Attraktivität der HS.R überzeugt. In nahezu 30 verschiedenen Veranstaltungen erfuhren sie anlässlich des Girls`Days am 26. April 2012 eine Menge vom Leistungsspektrum und zum Studium in den sogenannten MINT-Studiengängen - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - an der HS.R.

Wie der HS.R-Präsident, Prof. Dr. Wolfgang Baier, bei seiner Begrüßung betonte, seien Frauen den Männern auch in manchen technischen Belangen überlegen. Wie zum Beispiel Untersuchungen von technischen Beratungshotlines zeigen, haben von den männlichen Anrufern, die ein Problem mit einem technischen Gerät haben, 12 Prozent das Gerät gar nicht eingeschaltet; bei den Frauen waren es nur 7 Prozent. Die HS.R ist bestrebt, den Frauenanteil in den technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen zu steigern.

Beim Girls‘ Day 2012 wählten die teilnehmenden Schülerinnen zwischen verschiedenen Angeboten: „Fliegen und Blütenstaub: Eine Reise in den Mikrokosmos“, „Chemieversuche“, „Laborversuche mit Solarzellen“, „Ist meine Frisur auch sturmfest? Experimente im Windkanal“, waren nur einige Highlights an diesem Tag.

Dieses Jahr war die „Informatik“ Schwerpunktthema des Mädchenzukunftstages. Workshops zu Themen wie „Ich schaffe mein eigenes Handyspiel“ und „Mein Roboter macht erste Schritte“ wurden in diesem Bereich neben den Informationen rund um das Informatikstudium angeboten.

Wie der HS.R-Projektreferent Dipl. Päd. Univ. Armin Gardeia, betonte, ist der Girls‘ Day nur eines von vielen Angeboten zur Studien- und Berufsorientierung der HS.R. Ganz besonders werden aber Mädchen und junge Frauen im MINT-Bereich vom HS.R-Projektbüro „Junge Hochschule“ gefördert. Langsam aber stetig macht sich dies auch schon in der Anzahl weiblicher Studierender in den technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen bemerkbar.

Projektbüro „Junge Hochschule“:
www.hs-regensburg.de > Informationen für Schüler/innen
projektbuero(at)hs-regensburg.de
0941/943-1138

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