Architektur-Absolvent erhält Anerkennung

31.08.2018
Von: Helmut-Hentrich-Stiftung, Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Eine Anerkennung erhält Matthias Pabst von der Fakultät Architektur der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) für seine Arbeit „Gasthof am Fluss“.

Matthias Pabst, Studiengang Architektur, hat mit seiner eingereichten Bachelorarbeit beim diesjährigen Helmut-Hentrich-Stiftungspreis eine Anerkennung erhalten.

Matthias Pabst, Studiengang Architektur, hat mit seiner eingereichten Bachelorarbeit beim diesjährigen Helmut-Hentrich-Stiftungspreis eine Anerkennung erhalten. Foto: Cornelia Seemann

Auszug aus der Arbeit von Matthias Pabst zum Projekt "Gasthof am Fluss". Grafik: Matthias Pabst

Auszug aus der Arbeit von Matthias Pabst zum Projekt "Gasthof am Fluss". Grafik: Matthias Pabst

Stellvertretend für die diesjährige Jury und das Kuratorium der Helmut-Hentrich-Stiftung verliehen die Juryvorsitzende Prof. Barbara Holzer, Entwurfsprofessorin Hochschule Düsseldorf, und Gerhard G. Feldmeyer, Geschäftsführender Gesellschafter HPP Architekten, bei der Preisverleihung im Düsseldorfer HPP-Hauptsitz die Urkunden an drei Preisträger.

Die beiden jeweils mit 5.000 Euro dotierten Reisestipendien des Helmut-Hentrich-Stiftungspreises gingen an Luise von Zimmermann und Jonas Illigmann, Universität der Künste Berlin, mit der gemeinsam eingereichten Arbeit „New Density“ und an Matti Hänsch, Leibniz Universität Hannover, mit seiner Arbeit „ZEN Palermo“.

Anerkennung für Matthias Pabst

Eine Anerkennung erhielt Matthias Pabst, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, mit seiner Arbeit „Gasthof am Fluss“. Die Arbeit von Matthias Pabst, der zur Preisverleihung nicht persönlich kommen konnte, wurde vor Ort gewürdigt und präsentiert. Die Jury begründete ihre Anerkennung: "Das Besondere an diesem Entwurf ist, dass die klassische Architektursprache eines Gasthauses abstrahiert und an verschiedenen Stellen idealisiert aufgegriffen wird. [...] Alles in allem besticht die Arbeit [...] durch konzeptionelles und abstraktes Denken sowie durch ein hohes Maß an darstellerischer Qualität."

Die Jurysitzung und Begutachtung der eingereichten studentischen Beiträge fand Anfang Juni statt. Neben der Vorsitzenden Prof. Barbara Holzer bestand die Jury aus Belinda Rukschcio, Bundesstiftung Baukultur, Prof. Kirsten Schemel, Münster School of Architecture, Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur Bauwelt, Burkhard Fröhlich, dem inzwischen ehemaligen Chefredakteur DBZ Deutsche Bauzeitschrift und dem HPP-Partner Antonino Vultaggio (ohne Stimmrecht). Sie diskutierten und bewerteten gemeinsam die Entwürfe anhand der eingereichten Pläne.  

Erstmals Verleihung an Bachelor-Absolventen/innen 

Bisher richtete sich der jährlich ausgelobte Helmut-Hentrich-Stiftungspreis ausschließlich an Master- und Diplomabsolventen. In diesem Jahr wurde er erstmals an Bachelor-Absolventen/innen verliehen, die bis dato eine Regelstudienzeit von drei oder vier Jahren aufweisen. Trotz dieser Änderung blieb die Qualität der eingereichten Arbeiten wie in den Vorjahren sehr hoch. Durchsetzen konnten sich zwei Arbeiten, deren Themen eine besonders hohe gesellschaftliche Relevanz aufgreifen.

Dies setzen beide Gewinner-Arbeiten in sehr unterschiedlichen Maßstäben um: So findet die Arbeit von Luise von Zimmermann und Jonas Illigmann für die heute notwendige Verdichtung der Städte eine zukunftsbejahende Antwort in extrem verdichteten Nutzungsvariationen innerhalb eines Gebäudes. Die Arbeit von Matti Hänsch zeigt neue Perspektiven für ein ganzes Stadtquartier Palermos, das zum Symbol einer städtebaulichen Dystopie geworden ist und überschreibt dieses mit einer reaktivierenden, quartiersbelebenden Vision.

Über die Stiftung: 

2018 wird der Helmut-Hentrich-Stiftungspreis zum zwölften Mal verliehen. 2001 kurz vor seinem Tod von Professor Dr. Helmut Hentrich ins Leben gerufen, verleiht die Stiftung das Stipendium jährlich an Architekturabsolventen nationaler und internationaler Hochschulen. Die Stiftung engagiert sich für die Förderung besonders talentierter Architekturstudenten, „denen der Besuch architektonisch bedeutender Bauwerke durch die Gewährung von Reisestipendien ermöglicht werden soll,“ so Hentrich.

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