Analysegerät für Schadstoffe etabliert sich

24.02.2014
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erklärt das von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) entwickelte Umweltmonitoring-Gerät "Quicklyzer" als Erfolgsbeispiel. Das Gerät vereinfacht die Messung von Schadstoffkonzentrationen in Böden und Gewässern.

Archivfoto: Prof. Dr. Alfred Lechner (rechts) von der OTH Regensburg erhält 2012 die Urkunde für sein Projekt „Quicklyzer".

Archivfoto: Prof. Dr. Alfred Lechner von der OTH Regensburg (rechts) erhielt bereits 2012 eine Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2012" im Land der Ideen für sein Projekt „Quicklyzer". Foto: Deutschland – Land der Ideen / Uwe Völkner – Fotoagentur FOX

Ein ausgezeichnetes Erfolgsbeispiel: Das Umweltmonitoring-Gerät "Quicklyzer", das im OTH-Kompetenzzentrum Nanochem unter der Leitung von Prof. Dr. Alfred Lechner entwickelt wurde, ist vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als herausragendes Kooperationsprojekt im "Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) deklariert worden. 

Für die Entwicklung eines Analysegerätes zur Messung von Schadstoffkonzentrationen in Böden und Gewässern hatte Prof. Dr. Helmut Hummel und das Nanochem-Team um Prof. Dr. Alfred Lechner der OTH Regensburg mit der Firma Umwelt-Geräte-Technik GmbH mit Hauptsitz im brandenburgischen Müncheberg zusammengearbeitet. Der daraus entstandene "Quicklyzer" war bereits als "Ausgewählter Ort 2012" prämiert worden. Ein wesentlicher Vorteil des Quicklyzers im Vergleich zu ähnlichen Geräten ist seine geringe Größe und sein Online-Messverfahren, das langwierige und teure Messungen im Labor überflüssig macht.

Zum Einsatz kommt der Quicklyzer bereits in Rahmen eines EU-Monitorings bei einer Untersuchungsreihe von der Landesanstalt für Landwirtschaft in Sachsen- Anhalt. Nun sollen neben dem deutschen Markt die Märkte in Frankreich, der Schweiz, Russland, China und Südkorea erschlossen werden.  

Weitere Informationen zu dem ZIM-Erfolgsbeispiel "Quicklyzer":

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