Alumni-Club-Stammtisch der HS.R zu Gast bei BMW in Regensburg

25.04.2013
Von: Katja Meier

Rund 90 Alumni und Freunde der Hochschule Regensburg (HS.R) besuchten das BMW Werk in Regensburg. Der stellvertretende Werkleiter von BMW Regensburg, Hans Peter Kemser, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und präsentierte die Produktionsstätte.

Alumni und Freunde der Hochschule Regensburg informieren sich über das BMW Werk in Regensburg

Alumni und Freunde der Hochschule Regensburg informieren sich über das BMW Werk in Regensburg. Fotos: Hochschule Regensburg

Als Auftakt zur Alumni-Veranstaltung der HS.R am Donnerstag, 11. April 2013, zeigte Hans Peter Kemser eine Präsentation über das BMW Werk Regensburg: Das Werk beschäftigt 9.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und verfügt über eine Gesamtfläche von rund 140 Hektar. Ein 1988 eigens entwickeltes Arbeitszeitmodell mit flexiblen Arbeitszeitbausteinen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ermöglicht im Zwei-Schicht-Betrieb eine wöchentliche Maschinenlaufzeit von 70 bis 140 Stunden und eine Tagesproduktion von über 1.100 Fahrzeugen. Nach Kemsers Angaben wurden im Jahr 2012 insgesamt 300.307 Fahrzeuge am Standort Regensburg gefertigt. Kemser erläuterte den Besuchern die Produktionssysteme und die ständige Arbeit an der Optimierung der Produktionsprozesse. 

Der Leiter des Bereichs "Lackierte Karosserie", Dr. Robert Engelhorn, und der Leiter der Lackiererei, Johannes Köppel, gingen auf die zahlreichen Fragen der Besucher ein. Die Alumni erhielten zudem Einblicke in neueste Produktions-Technologien: Unter Einsatz von über 900 Robotern werden in der Karosserie-Fertigung je nach Fahrzeugtyp durchschnittlich rund 550 Teile zu einer Rohkarosserie zusammengefügt. In der Montage wird aus der Rohkarosserie in rund 100 Arbeitsschritten und auf Montagebändern von insgesamt über 4.000 Metern Länge ein BMW fertiggestellt. Hans Peter Kemser betonte die individuelle Berücksichtigung von Kundenwünschen. Er sagte: „Wenn Sie ein Auto in der Krawattenfarbe möchten, bekommen Sie Ihr Auto in Ihrer Krawattenfarbe.“

Bei der anschließenden Besichtigung der Bereiche Lackiererei und Montage konnten die Alumni die Produktion dann „live“ erleben und erhielten Einblick in die einzelnen Arbeits- und Verfahrensschritte. 

Ein kleiner Stehimbiss rundete den Abend ab und bot den Gästen die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch.

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