Abwechslungsreicher "Dies Studiosus"

07.12.2017
Von: Thomas Adamtschuk und Kristina Geilfuß

“Dies Studiosus - Lerne deine Hochschule kennen!”: Unter diesem Motto gab es fakultätsübergreifend eine Plattform für alle Angehörigen der OTH Regensburg, um über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und Einblick in die Forschung und Lehre im eigenen Haus zu gewinnen.

Bei den Vorträgen am Dies Studiosus herrschte reger Andrang. Foto: OTH Regensburg

Bei den Vorträgen am Dies Studiosus herrschte reger Andrang. Foto: OTH Regensburg

Interessante Einblicke in die Labore am Campus. Foto: OTH Regensburg

Interessante Einblicke in die Labore am Campus. Foto: OTH Regensburg

Ein "Dies Studiosus" fand an der OTH Regensburg zum ersten Mal fakultätsübergreifend statt. Foto: OTH Regensburg

Ein "Dies Studiosus" fand an der OTH Regensburg zum ersten Mal fakultätsübergreifend statt. Foto: OTH Regensburg

Am 8. November 2017 fand der erste fakultätsübergreifende Dies Studiosus an der OTH Regensburg statt. Veranstaltet wurde dieser von den Fachschaften Allgemeinwissenschaft und Mikrosystemtechnik, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Elektro- und Informationstechnik, Informatik und Mathematik sowie Maschinenbau.

Angelehnt an den sogenannten Dies Academicus bot dieser “Tag der Studierenden” Angehörigen der OTH Regensburg die Gelegenheit, Einblicke in Forschung und Lehre im eigenen Haus zu gewinnen. In Crash-Kursen wurde unter anderem in Programme wie Simulink und Tensorflow, sowie FEM-Software-Programme eingeführt. Ausgestattet mit eigenen Android-fähigen Telefonen entwickelten Studierende außerdem eine Augmented Reality App. Parallel dazu öffneten Labore ihre Türen, um in Führungen interaktiv Einblick in die Forschungsgebiete der einzelnen Lehrstühle zu gewinnen.

Spannende Projekte wurden vorgestellt

In mehreren Vortragsreihen stellten Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende der Hochschule ihre Projekte und Themen vor. Dabei ging es unter anderem um Digitalisierung, 3D-Druck, Biomedical-Engineering, Energiespeicher, KI Methoden und Lebensmittel online. Ein weiteres Thema war das Gründen mit dem Start-Up Center. Außerdem stellten Ingenieure ohne Grenzen ihr laufendes Projekt “Water is Light” vor. Eine Kleinstwasseranlage soll die Menschen in Bamenda, Kamerun, mit Strom versorgen. Zudem bilden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeit der Organisation Ingenieure ohne Grenzen Fachkräfte aus, damit diese die Anlage nachbauen, bedienen und warten können. Auf diesem Weg ist es möglich, nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe den Menschen nachhaltig zu helfen.

Tipps aus der Berufspraxis

Alumni berichteten im Rahmen der Vortragsreihen von ihrem beruflichen Werdegang und gaben wertvolle Tipps zum Berufseinstieg. Dr. Elke Roth-Mandutz, Projektmanagerin am Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS, erzählte von ihrer wissenschaftlichen Laufbahn, die sie nach jahrelanger Industrieerfahrung einschlug. Aus Sicht des Geschäftsführers der Burnickl Ingenieur GmbH motivierte Dr. Peter Burnickl dazu, sich rechtzeitig Gedanken über die Aufgaben und Positionen, die man künftig übernehmen möchte, zu machen und sich entsprechend darauf während des Studiums vorzubereiten.

Zum Abschluss traten Prof. Dr. rer. nat. Hermann Ketterl, Prof. Dr.-Ing. Stephan Lämmlein und Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner in einem Science Slam gegeneinander an. Die Analyse von EMG Signalen am Ringmuskel wurde amüsant vorgestellt, wobei bunte Graphen natürlich nicht fehlen durften. Anschließend schwamm ein Schiff im Nichts. Zum Schluss sang das Publikum im Chor: “Mit Windgas geht die Welt nicht zu Ende. Mit Windgas schaffen wir die Wende!”. Wie es sich für solch einen wissenschaftlichen Wettbewerb gehört, wurden die Kandidaten mit lautem Applaus belohnt, um die Sieger küren zu können.


Zurück