Nachrichten

Interkultureller Poetry Slam

28.06.2019
Von: Tanja Hillebrand, Martin Hochschau, Alena Seitz, Sarah de Smidt

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projektarbeit lokal und international“, Studiengang Soziale Arbeit, entstand die Idee für einen interkulturellen Poetry Slam. Dieser fand an zwei Tagen im Jugendzentrum W1 statt.

Von links: Franziska Föttinger und Tanja Hillebrand im Juni 2019 beim "Interkulturellen Poetry Slam" im Regensburger Jugendzentrum W1, veranstaltet von Studierenden der Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg.

Von links: Franziska Föttinger und Tanja Hillebrand im Juni 2019 beim "Interkulturellen Poetry Slam" im Regensburger Jugendzentrum W1, veranstaltet von Studierenden der Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg. Foto: Sarah de Smidt

Die Idee, einen interkulturellen Poetry Slam zu veranstalten, entstand im Rahmen der Modulveranstaltung „Projektarbeit lokal und international“ des Studiums Soziale Arbeit an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg). Das Projekt war in zwei Veranstaltungstage unterteilt: Zunächst konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Workshop erste Erfahrungen in der Wortkunst sammeln und Gleichgesinnte zum Austausch finden.

Der zweite Teil war ein geschlossener Veranstaltungsabend, an dem die Teilnehmenden ihre eigenen Texte im W1 Zentrum für junge Kultur in gemütlicher Atmosphäre vor eingeladenem Publikum mit Bekannten, Freundinnen und Freunden sowie Eltern vortragen konnten. Möglich war dies dank der Zusammenarbeit mit dem W1, der Kooperation mit Franziska Föttinger von „uM die ecKe!“ und mithilfe der Förderung des „Freunde der OTH Regensburg e. V.“.

Um Jugendliche und junge Erwachsene anzusprechen, wurde für das Projekt an Schulen sowie in Wohngruppen für minderjährige Flüchtlinge geworben. Hinzu kam ein spontaner Werbeaufruf über den Radiosender „gong fm Regensburg“ auf deren Website.

Unterstützung durch erfahrene Poetry Slammer

Die Durchführung des Workshops wurde durch den Poetry Slammer Lukas Buczek und durch Franziska Föttinger unterstützt, die selbst schon an einigen Slams teilgenommen hatte. Um in die Thematik einzusteigen, wurden spielerisch Synonyme für bereits bekannte Wörter gesucht. Im Anschluss verfassten alle Teilnehmenden mit fünf Reizworten eine Geschichte, einen Reim, einen Liedtext oder Ähnliches. 

Zuletzt konnten alle ihre eigenen Texte mit Mikrofon vor den anderen auf der W1-Bühne präsentieren und dabei erste Bühnenerfahrungen sammeln. Bereits hier waren großartige Texte entstanden. Bis zum Veranstaltungsabend konnten die Teilnehmenden weiter an ihren Texten feilen oder neue kreieren.

Abschlussabend mit vielen Highlights

Der Poetry Slam am Abschlussabend wurde von Franziska Föttinger und Tanja Hillebrand moderiert. Lukas Buczek führte mit Gastauftritten in die beiden Wettbewerbsrunden ein. Das Publikum lauschte begeistert den vier auftretenden Jungpoetinnen und -poeten (Rahel, Maresa, Sarah, Alena). Sie trugen sehr tiefgründige, aber auch lustige Texte überzeugend vor. Dafür wurden sie mit Applaus und später mit Preisen belohnt. 

Auch Franzi Föttinger trug auf Bitte des Publikums einen eigenen Text vor. Einer der vielen Highlights war Überraschungsgast Martin, der seine Frau zum Geburtstag mit einem selbst geschriebenen Reim überraschte. Am Ende hatte die Jury die Qual der Wahl und kürte Rahel zur Gewinnerin des Abends. 
    

Zurück