Fairtrade-University

Seit Mai 2021 trägt die OTH Regensburg den Titel "Fairtrade-University". Damit ist sie Teil eines deutschlandweiten Netzwerks von mehr als 30 Hochschulen, die bereits als Fairtrade-Hochschulen zertifiziert wurden oder sich im Bewerbungsprozess befinden.

Die Zertifizierung ist ein bedeutender Schritt in Richtung Nachhaltigkeit an der OTH Regensburg mit weitreichenden Auswirkungen auf das Hochschulleben. Sie signalisiert die Brisanz des Themas und zeigt wie wichtig es im Hochschulkontext ist, fairen Handel als Teil einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie zu adressieren. Die OTH Regensburg positioniert sich mit dieser Auszeichnung als innovative Hochschule, die sich für fair gehandelte Produkte am Campus einsetzt.

Darüber hinaus können hieraus wertvolle Partnerschaften und Synergieeffekte entstehen, die das Zusammenspiel von Praxis, Lehre und Forschung verstärken. Neben dem symbolischen Charakter sowie der Positionierung der Hochschule für soziale Gerechtigkeit wird zudem ein Orientierungsrahmen geschaffen, um den Diskurs zu den Themen "Nachhaltigkeit" und "Fairer Handel" weiter anzuregen. Von nun an sind regelmäßige Veranstaltungen und Aktionen zur Sensibilisierung und Information der Hochschulgemeinschaft geplant.


Auswahlverfahren

Jede Hochschule, Fachhochschule oder Universität in Deutschland kann sich auf die Zertifizierung als Fairtrade-University bewerben. Voraussetzung für eine Auszeichnung ist die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema im Hochschulalltag. Die Hochschule muss dafür fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für fairen Handel auf verschiedenen Ebenen nachweisen. Alle Kriterien für eine Bewerbung als Fairtrade University können auf der Website von TransFair e.V. nachgelesen werden.


Fairen Handel sichtbar machen

In der Woche vom 19. April bis 25. April 2021 veranstaltete Fairtrade Deutschland eine Aktionswoche mit dem Titel "Fashion Revolution". Damit nahm der Verein die Erinnerung an den Einsturz des Textilfabrikgebäudes "Rana Plaza" in Bangladesch im Jahr 2013 zum Anlass, um über fairen Handel in der Modebranche zu sprechen. Eine Woche lang wurden in Zoom-Gesprächen und Instagram-Live-Talks unter anderem die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Textilbranche sowie Visionen für eine gerechtere Modeindustrie thematisiert. Die OTH Regensburg beteiligte sich an einem der Gespräche mit der Frage nach Mode als verderbliche Ware.

In Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Niederbayern-Oberpfalz (StwNO) gestaltete das Team des GreenOffice Plakate, um auf die fair gehandelten Produkte an der OTH Regensburg hinzuweisen. Fairer Kaffee, faire Schokolade und fair gehandelter Tee sind in den Cafeterien sowie den Automaten der StwNO erhältlich. Anhand der Plakate sowie einer Social-Media-Aktion wurde über die zwei großen Fairhandelssiegel, Fairtrade und GEPA, informiert.