Wissenschaftsministerium zeichnet Dr.-Ing. Christina Artmann aus

23.10.2014
Von: Diana Feuerer; StMBW

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zeichnet Dr.-Ing. Christina Artmann, ehemalige Studentin und Doktorandin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) für ihre hervorragende Promotionsarbeit aus.

Die Preisträgerin Dr.-Ing. Christina Artmann mit (von links) Staatssekretär Bernd Sibler, Prof. Dr. Hans-Peter Rabl und Prof. Dr. Wolfgang Baier.

Die Preisträgerin Dr.-Ing. Christina Artmann mit (von links) Staatssekretär Bernd Sibler, Prof. Dr. Hans-Peter Rabl, Fakultät Maschinenbau der OTH Regensburg und Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg. Foto: StMBW

Sie absolvierte nicht nur ihr Diplom- und ihr Masterstudium Maschinenbau an der OTH Regensburg, sondern erwarb auch noch ihren Doktor der Ingenieurwissenschaften an der OTH Regensburg in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Straubing der TU München.

Dr.-Ing. Christina Artmann ist am 21. Oktober 2014 vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst für ihre hervorragende Promotionsarbeit ausgezeichnet worden. Das Thema ihrer Dissertation lautet: "Ein neues Verfahren zur Online-Ermittlung der Schmierölverdünnung bei Verbrennungsmotoren".

Weitere ehemalige Studentin der OTH Regensburg unter Preisträgerinnen

Eine weitere ehemalige Studentin der OTH Regensburg war unter den insgesamt fünf Preisträgerinnen. Dr.-Ing. Maria Magdalena Jarczyk hat ihr Diplom-Mathematikstudium an der OTH Regensburg erworben, bevor sie ihren Doktor der Ingenieurwissenschaften an der Universität der Bundeswehr absolvierte. Die weiteren drei Ingenieurinnen von der Hochschule Hof, der FAU Erlangen-Nürnberg und der Technischen Hochschule Ingolstadt wurden für ihre hervorragenden Bachelor- und Masterarbeiten ausgezeichnet.

 "Mit Ihren herausragenden Leistungen im Bereich der Ingenieurwissenschaften können Sie Vorbild sein für viele junge Frauen, die sich für ein technisches Studium entscheiden. Denn Sie haben gezeigt, dass die Ingenieurwissenschaften längst keine Männerdomäne mehr ist!", gratulierte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler den Absolventinnen der Ingenieurwissenschaften. Die mit 2.000 Euro dotierten Preise werden jährlich auf Vorschlag der Hochschulen vergeben. 

Für Staatssekretär Sibler ist die Auszeichnung auch ein ermutigendes Signal an Mädchen und junge Frauen, sich mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen vertieft auseinanderzusetzen und sich ein entsprechendes Studium zuzutrauen. "Wir müssen weiter daran arbeiten, junge Frauen für ein Studium der technischen Fächer zu begeistern. Denn der Forschungs- und Wissenschaftsstandort Bayern ist auf sehr gut ausgebildete Ingenieure und Ingenieurinnen angewiesen", sagte der Staatssekretär bei der Preisverleihung. Knapp ein Drittel aller MINT-Studierenden in Bayern sind aktuell Frauen.

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