Großes Interesse am Thema „Big Data“ an der OTH Regensburg

22.07.2016
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Das Thema „Big Data“ steht derzeit hoch im Kurs: Rund 200 Unternehmensvertreter und Alumni der OTH Regensburg informieren sich auf der Veranstaltung vom Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V.

Dr. Robert Hable vom Technologie Campus Grafenau

Dr. Robert Hable vom Technologie Campus Grafenau war einer von vier Referenten, die auf der sehr gut besuchten Veranstaltung vom Verein der Freunde der OTH Regensburg e.V. an der OTH Regensburg zum Thema „Big Data“ informierten.

Christian Rott, Head of CRD Automation Technology der Krones AG, informiert zum Thema  „Big Data“

Christian Rott, Head of CRD Automation Technology der Krones AG

Franz Schreiner, Geschäftsführer der Triacos Consulting & Engineering GmbH.

Franz Schreiner, Geschäftsführer der Triacos Consulting & Engineering GmbH.

Philipp Ramin, Co-Founder des Innoationszentrums für Industrie 4.0. Fotos: OTH Regensburg

Philipp Ramin, Co-Founder des Innovationszentrums für Industrie 4.0. Fotos: OTH Regensburg

Am Montag, 18. Juli, hat die Veranstaltung mit dem Titel „Big Data – Herausforderungen und Chancen im industriellen Bereich“ stattgefunden. Vier Referenten aus Wissenschaft und Praxis stellten Konzepte, Strategien, Aktivitäten und Best Practice Beispiele vor. Begrüßt hat die Anwesenden Eduard B. Wagner, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Freunde der OTH Regensburg e.V. Prof. Dr. Wolfgang Mauerer von der Fakultät Informatik und Mathematik an der OTH Regensburg stellte eingangs kurz das Netzwerk INDIGO vor, dessen Ziel die Zusammenarbeit und Weiterentwicklung im Bereich Internet und Digitalisierung im ostbayerischen Raum ist. Das Netzwerk INDIGO wurde 2014 gegründet. Mitglieder sind die OTH Regensburg, die OTH Amberg-Weiden, die Universitäten Passau und Regensburg, die TH Deggendorf und die Hochschule Landshut.


Was ist Big Data und wie geht man damit um? Dr. Robert Hable vom Technologie Campus Grafenau klärte die „Basics“ rund um das Thema. „Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Eigentlich braucht man aber Benzin, um vorwärts zu kommen“, scherzte Dr. Hable, denn Daten sammeln klappe inzwischen, aber genutzt würden sie noch nicht ausreichend. Mit zwei Projektbeispielen, unter anderem einem aus dem Modeversandhandel, machte er deutlich, wie mittels der Analyse von Daten wirtschaftlicher gearbeitet werden kann.


Referent Christian Rott, Head of CRD Automation Technology von der Krones AG, gab in seinem Vortrag Einblick in Aktivitäten und erste Ansätze der Digitalisierung bei der Krones AG, zum Beispiel wie durch smarte Produkte der Kundennutzen erhöht werden kann. Neueste Technologie stellte Franz Schreiner, Geschäftsführer der Triacos Consulting & Engineering GmbH vor: ein innovatives Kundenprojekt in einer integrierten SAP MES Architektur. Schreiner betonte, dass auch im Zeitalter der Digitalisierung der Faktor Mensch eine entscheidende Rolle spiele.


Abschließend erläuterte Philipp Ramin, Co-Founder des Innovationszentrums für Industrie 4.0, warum Geschäftsmodellinnovationen für die digitale Transformation von zentraler Bedeutung sein werden und welche Veränderungen schon heute zu sehen sind. Ausgehend von der Grundidee einer vernetzten Fabrik beschrieb er die Vision einer selbstorganisierten Fabrik. Ramin versteht Big Data als Grundvoraussetzung von Industrie 4.0. und gab in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass im deutschen Mittelstand Big Data Lösungen bisher nur wenig zum Einsatz kommen. Er selbst ist Initiator des ersten offenen Industrie 4.0 Portals. Die vier Vorträge lieferten den Anwesenden viel Gesprächsstoff für deren Austausch im Anschluss an die Veranstaltung.

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