Acht Thesen für den Bayerischen Energiegipfel

20.12.2018
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Zum Bayerischen Energiegipfel waren Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner und Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl als Vertreter der an der OTH Regensburg angesiedelten Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eingeladen.

Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl (links) und Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner von der OTH Regensburg beteiligen sich am Bayerischen Energiegipfel. Foto: privat

Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl (links) und Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner von der OTH Regensburg beteiligen sich am Bayerischen Energiegipfel. Foto: Prof. Dr. Michael Sterner/privat

Staatsministerium in München am 13. Dezember 2018 mit zahlreichen Landtagsabgeordneten, Verbänden, Vertretern von Kommunen, der Energiewirtschaft und einschlägigen bayerischen Forschungseinrichtungen.

Staatsministerium in München am 13. Dezember 2018 mit zahlreichen Landtagsabgeordneten, Verbänden, Vertretern von Kommunen, der Energiewirtschaft und einschlägigen bayerischen Forschungseinrichtungen. Foto: Prof. Dr. Michael Sterner/privat

Beim Energiegipfel zum Thema Energiewende in Bayern: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit Prof. Dr. Michael Sterner von der OTH Regensburg. Foto: Gunnar Braun

Beim Energiegipfel zum Thema Energiewende in Bayern: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit Prof. Dr. Michael Sterner von der OTH Regensburg. Foto: Gunnar Braun

Zu dem Treffen im Staatsministerium in München waren für den 13. Dezember 2018 zahlreiche Landtagsabgeordnete, betroffene Verbände, die Kammern, Vertreter von Kommunen, der Energiewirtschaft und einschlägigen bayerischen Forschungseinrichtungen gekommen. Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger diskutierte mit ihnen Perspektiven zur Energiewende im Freistaat.

Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner erläuterte in seinem Statement die Sicht der Wissenschaft auf die Energiewende. Dabei legte er acht Thesen vor, mit denen er deutlich machte, dass Bayern große Chancen in der Energiewende hat. So hat Bayern laut Prof. Dr. Sterner genügend Potenzial an erneuerbaren Energien, um sich selbst zu versorgen. Unter allen Energien sind Wind- und Solarstrom die kostengünstigsten Energiequellen in Bayern, welche gleichzeitig das größte technische Potenzial und den geringsten Flächenverbrauch haben. Gerade die regionale Wertschöpfung von Energie aus Bayern für Bayern eröffne Chancen: Investitionen in erneuerbare Energien vor Ort sicherten Arbeitsplätze, eine Beteiligung der Bürger schaffte Akzeptanz. Er bemängelte aber auch, dass für eine höhere regionale Wertschöpfung die Kommunikation und Koordination verbessert werden müsse und auch die Ausbauziele für Wind- und Solarstrom zu erhöhen sind. 

Darüber hinaus ist ein grundlegendes Umdenken nötig, wenn die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erreicht werden sollen. „Kein  Klimaschutz führt zur Zerstörung von Lebensräumen, Lebensgrundlagen und geopolitischen Verwerfungen – weltweit und auch in Bayern, was uns wesentlich teurer kommt, als die Umsetzung der Energiewende und damit die Erfüllung der Pariser Klimaziele“, so Sterners letzte These, mit der er seinen Vortrag beendete.

Infomaterial:

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