Laufende Förderprojekte

Im Nachfolgenden finden Sie eine Auswahl aktuell geförderter Projekte an der OTH Regensburg.

Projekte im Rahmen von Stiftungsförderungen

Projektdauer: 01.08.2016 - 31.12.2019

Das Projekt „Stunde Null – Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise", das am 27. April 2016 in Anwesenheit von Außenminister Frank-Walter Steinmeier offiziell gestartet wurde, geht auf eine Initiative des Deutschen Archäolo-gischen Instituts (DAI) zurück und steht auf einer breiten Basis kooperieren-der Einrichtungen, dem Archaeological Heritage Network. Im Mittelpunkt der Initiative „Stunde Null" steht die Weiterbildung syrischer Architekten, Archäo-logen, Denkmalpfleger, Bauforscher, Stadtplaner und vor allem Handwerker. 

Das Teilprojekt „3D Modell als Planungsgrundlagen für die Diskussion zum Wiederaufbau eines Basars: Aufbau einer Experten- und Nachwuchsgruppe“ innerhalb des Netzwerkes „Stunde Null“ verfolgt das Ziel ein wissenschaftlich fundiertes 3D Modell des Basars in seinem Zustand vor der Zerstörung zu erstellen. Das Modell soll den an Entschei-dungsfindung und Planung beteiligten, sehr heterogenen Gruppen als Instrument an die Hand gegeben werden, das den historischen Denkmal-bestand veranschaulicht und die Komplexität der Strukturen vermittelt.

Kooperationspartner: Deutsches Archäologisches Institut (DAI) Zentrale (Berlin), Stiftung Preussischer Kulturbesitz (Berlin)
Fördersumme: 199.000 Euro
Fördermittelgeber: Gerda Henkel Stiftung
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Dietmar Kurapkat

Projekte im Rahmen von bayerischen Förderungen

Projektdauer: 01.10.2016 - 30.09.2019

Autonomes Autofahren mit geringstmöglichem Sicherheitsrisiko ist Ziel des Forschungsprojekts „Ausfallsichere Architekturen für autonome Fahrzeuge – A3F“. Gemeinsam mit der Continental Automotive GmbH untersucht die OTH Regensburg mittels der IP/Ethernet-Technologie eine einheitliche Kommu-nikationsarchitektur im Auto, die leistungsfähig, sicher und zuverlässig ist und überprüft diese auf ihre Einsetzbarkeit im Fahrzeug. Im Fokus steht vor allem die Schnittstelle zwischen Auto und IT. Ziel ist eine Optimierung besonders im Hinblick auf Sicherheit und Echtzeitanforderungen bei autonom fahrenden Fahrzeugen. Am Ende des Projekts steht ein messetauglicher Demonstrator, an dem die Projektergebnisse anhand von Beispielszenarien veranschaulicht werden können. 

Das Projekt unterteilt sich in folgende Teilbereiche:

  • Virtualisierungsmethoden und Monitoring
  • Echtzeitverhalten
  • Finaler Aufbau des Demonstrators
Kooperationspartner: Continental Automotive GmbH (Regensburg)
Fördersumme: 703.200 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Projektleitung: Prof. Dr. Markus Kucera, Prof. Dr. Thomas Waas
Projektdauer: 12 Monate

Im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Ver-braucherschutz geförderten Projektes arbeiten Wissenschaftler der OTH Regensburg zusammen mit dem örtlichen Hafenbetreiber und dem größten bayerischen Schiffseigener Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG daran, eine Reinigungsmethode für Binnenschiffe zu finden, bei der möglichst wenig verunreinigtes Wasser anfällt. Ziel des Projektes ist es, zukünftig das „Putzwasser“ ohne weitere Untersuchungen in die öffentliche Kanalisation einzuleiten. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen abschließend in einem praxistauglichen Leitfaden zusammengefasst werden, der auch bundesweit zum Einsatz kommen könnte. Das fakultätsübergreifende Forschungsprojekt der OTH Regensburg greift dabei auf Expertisen aus der Siedlungswasserwirtschaft und der analytischen Chemie zurück.

Kooperationspartner: Bayernhafen GmbH & Co. KG Gruppe (Regensburg), Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG (Aschaffenburg)
Fördersumme: 150.300 Euro
Fördermittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Projektleitung: Prof. Andreas Ottl, Prof. Dr. Walter Rieger
Projektdauer: 01.07.2015 - 30.06.2019

Im Rahmen des Forschungsverbundes ForGenderCare soll die Frage geklärt werden, wer unter welchen Bedingungen bezahlte und unbezahlte Fürsorge-tätigkeiten verrichtet.

Mit dem von der OTH Regensburg durchgeführten und am Verbund beteilig- ten Forschungsprojekt "Arbeitsbedingungen und Interessenvertretung von Pflegekräften in Bayern" sollen Erkenntnisse über die aktuellen Arbeits- bedingungen und Möglichkeiten der Interessenvertretung in der Pflege in Bayern vertieft werden, um Vorschläge zur Verbesserung zu entwickeln.

Kooperationspartner: LMU München; TU München; Hochschule München; Hochschule Landshut; Universität Regensburg; Universität Augsburg; Universität Erlangen-Nürnberg
Fördersumme: 248.960 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Clarissa Rudolph
Projektdauer: 01.04.2015 - 31.03.2017

In diesem Projekt sollen Montage-, Aufbau- und Verbindungstechniken für mikrooptische Baugruppen, die in einem druckkompensierenden, ölgefüllten Gehäuse eingesetzt werden können und sich durch eine hohe Lebensdauer auszeichnen, entwickelt werden.

Diese neuartige Technologie ist notwendig, um Daten- und Sensorsysteme im maritimen Bereich in Meerestiefen von bis zu 4000 Meter realisieren zu können. Anhand eines Demonstrators soll die Praxistauglichkeit der Techno- logie verifiziert werden.

Kooperationspartner: Spinner GmbH
Fördersumme: 122.890 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Friedsam
Projektdauer: 01.01.2015 - 31.12.2017

Im Projekt soll basierend auf dem gegenwärtigen Stand der Technik eine Untersuchung der aktuell hauptsächlich eingesetzten Bausysteme erfolgen. Unter Verwendung experimenteller, analytischer und numerischer Methoden werden zunächst die Teilkomponenten der Bausysteme und anschließend deren Zusammenwirken in unterschiedlichen Konfigurationen untersucht.

Hinsichtlich der besonders bedeutsamen baulichen Maßnahmen zur Minderung der Erschütterungsemissionen (Minderungsmaßnahmen) soll ein neues, kostengünstiges Bauprodukt als Dämmmaterial untersucht, erprobt und weiter entwickelt werden. Die erschütterungsdynamischen Auswirkungen der untersuchten Bausysteme auf bestehende Gebäude und die Menschen in den Gebäuden sind ebenfalls Teil der Untersuchung.

Zudem gilt es, die mit den jeweiligen Bausystemen entstehenden Bauzeiten sowie Bau- und Erhaltungskosten, die durch die verwendeten Teilsystem-komponenten und Minderungsmaßnahmen sowie dem daraus resultierenden Wartungs- und Entsorgungsaufwand (LCC – Life Cycle Costs) beeinflusst werden, zu untersuchen.

Kooperationspartner: Geiger + Schüle Bau GmbH (Ulm); NAUE GmbH & Co. KG (Espelkamp)
Fördersumme: 249.960 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Frank Rackwitz
Projektdauer: 01.01.2015 - 31.12.2017

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Fertigung neuartiger koronarer Gefäßwandstützen, sog. Stents. Grundlegend hierfür sind Erkenntnisse aus eigenen Vorarbeiten, dass das Expansionsverhalten von Stents mitentschei- dend für deren verursachten Gefäßverletzungen ist.

Da die Wiederverschlussrate, d.h. Restenose, einer mit Stent behandelten Koronararterie direkt proportional zur Schwere der Gefäßverletzung ist, soll durch diese neuartigen Implantate somit die Restenosenrate herabgesetzt und deren klinischer Erfolg verbessert werden.

Kooperationspartner: Universitätsklinikum Regensburg; Bavaria Medizin Technologie GmbH (Oberpfaffenhofen); FIT Production GmbH (Lupburg)
Fördersumme: 249.240 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Schratzenstaller
Projektdauer: 01.01.2015 - 31.12.2017
Ziel ist die Weiterentwicklung von vorhandenen Lösungen zu alltagstaug- lichen und auf die individuellen Bedürfnisse eines Anwenders konfigurier- baren Visualisierungslösungen zur Unterstützung der beiden Prozessschritte Spannen sowie Einfahren des NC-Programms in der mechanischen Fertigung.
Kooperationspartner: OPUS Entwicklungs- und Vertriebs GmbH (Kirchheim unter Teck)
Fördersumme: 241.680 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Andreas Ellermeier
Projektdauer: 01.11.2014 - 31.10.2016

Im Projekt soll untersucht werden, wie sich das jeweilige fachliche Handeln der Institutionen Jugendamt und Familiengericht unter den neuen gesetz- lichen Voraussetzungen heute darstellt, wie deren Zusammenarbeit aussieht und durch welches Selbstverständnis auf beiden Seiten diese Zusammen- arbeit geprägt ist.

Weiterhin ist von besonderem Interesse zu erkunden, ob die veränderten gesetzlichen Voraussetzungen dazu beitragen, dass auch aus der Perspektive betroffener Kinder, Jugendlichen und ihrer Eltern Kindeswohl- verfahren sich heute transparenter und evtl. auch effektiver darstellen als vor 15 bzw. 35 Jahren.

Kooperationspartner: FH Münster
Fördersumme: 128.132 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Barbara Seidenstücker
Projektdauer: 01.10.2014 - 30.09.2016

Das Projektziel ist die Entwicklung von faserverstärkten Kunststoffen, die neben einer tragenden Funktion auch Schutzfunktionen übernehmen können.

Zum einen sollen hybride Lagenaufbauten entwickelt werden, die die unterschiedlichen Vorzüge von technisch relevanten FVK-Arten kombinieren und somit die notwendigen mechanischen Eigenschaften erfüllen. Zum anderen sollen Kernmaterialien so implementiert werden, dass transversale Belastungen in ebene Beanspruchungen umgelagert werden.

Kooperationspartner: Die Wethje GmbH Kunststofftechnik (Hengersberg)
Fördersumme: 325.200 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Ingo Ehrlich
Projektdauer: 01.06.2013 - 31.08.2016

Das Projekt hat zum Ziel, eine neuartige Anlage zur intelligenten Unter- stützung bei manuellen Handhabungsaufgaben sowie zur teilautomatisierten Ausführung von Produktionsprozessen zu entwickeln. Zudem ist die Integration eines sicheren Assistenzroboters zur Mensch-Maschine-Interaktion vorgesehen.

Die Qualität des Prozesses soll durch die sensorische und visuelle Unter-stützung des Operators, also durch direktes Anlagenfeedback, erhöht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, visuelle Anleitungen für die einzelnen Arbeitsschritte zu Schulungs- bzw. Einarbeitungszwecken abzurufen.

Kooperationspartner: Infineon Technologies AG
Fördersumme: 395.400 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Schlegl

Projekte im Rahmen von Bundesförderungen

Projektdauer: 01.03.2012 - 31.12.2020

Das nachhaltige und effektive Lernen einer so komplexen, abstrakten und anspruchsvollen Disziplin wie Software Engineering stellt eine Herausfor-derung dar – sowohl für Studierende als auch für Dozenten. Das Projekt EVELIN erarbeitet Antworten auf die zentrale Frage „Wie lässt sich Software Engineering am Besten lehren und lernen?“ und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Hochschulausbildung von Software Engineering.

EVELIN ist auch für die zweite Förderphase im Qualitätspakt Lehre vorge-sehen. Damit kann die Arbeit an der systematischen Weiterentwicklung der Lehre im Software Engineering bis Ende 2020 fortgesetzt werden.

>> zur Projekt-Homepage

Kooperationspartner: Hochschulen für angewandte Wissenschaften Aschaffenburg, Coburg, Kempten, Neu-Ulm
Fördersumme: insgesamt 12 Mio. Euro über 9 Jahre (davon OTH: 3,42 Mio. Euro)
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok
Projektdauer: 36 Monate

Mit dem an der Universität Freiburg entwickeltem Bioradar können in Katas-trophengebieten Verschüttete unter Trümmern gezielt lokalisiert werden. In diesem Projekt wird ein dafür spezifisches unbemanntes Luftfahrzeug (UAV) entwickelt, damit dieses fliegende Lokalisierungssystem schneller an die oftmals schlecht und nur unter Risiko zugänglichen Messorte gebracht werden kann. Dieser effiziente und kompakte UAV zeichnet sich insbesondere durch folgende Eigenschaften aus:

  • Integration der benötigten Schnittstellen und Funktionen in der Flug-steuerung des UAVs 
  • Umsetzung eines Konzeptes zur Ausfall- und Störungssicherheit des UAVs
Kooperationspartner: Universität Freiburg, MEDER CommTech GmbH (Singen), Pixelflieger.de UG (Regenstauf), contagt GmbH (Mannheim)
Fördersumme: 362.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Bierl
Projektdauer: 01.10.2016 - 31.12.2017

Das Elektroniklabor der OTH Regensburg ist auf analoge und digitale Hardware spezialisiert. Hier soll die Energieversorgung des Communication Boards auf eine Basis gestellt werden, die dessen Einsatzgebiet gegenüber Konkurrenzprodukten erweitert. Dies betrifft die effiziente Nutzung eines weiten Eingangsspannungsbereich, eine besonders effiziente Nutzung desselben und die Möglichkeit regenerative Energiequellen.  

Für eine anwendungsorientierte Nutzung wird das Elektroniklabor Entwick-lungen des IT-Unternehmens XWS Cross Wide Solutions GmbH (XWS) testen, um ein besonders sicheres und anwenderfreundliches Produkt zu entwickeln. Als Kooperationspartner bringt XWS seine Kompetenzen in den drei folgenden Bereichen mit ein: In der Software-Entwicklung, im Engineering (Embedded Software und Automation) sowie in Services & Consulting. Die XWS projektiert den Bau eines Communication Board (ComBo), welches die Vernetzung von Knotenpunkten im Internet of Things, speziell mit Ausprä-gung Industrie 4.0, unterstützen soll.

Kooperationspartner: XWS Cross Wide Solutions GmbH (Regensburg)
Fördersumme: 173.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Schubert
Projektdauer: 01.06.2016 - 31.05.2019

In diesem Projekt wird ein haptisch-visuelles Trainingssystem für chirurgische Eingriffe an komplexen Knochenstrukturen unter Nutzung klinischer Volumen-daten (CT, MRT) realisiert, das als sog. „Serious Game“ mit immersiver Didaktik gestaltet wird. Es bildet damit eine synergistische Ergänzung von vorhandenen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an Tiermodellen und füllt die Lücke zwischen „Üben an Patienten“ und realitätsnaher virtueller Inter-kation durch ein haptisches und visuelles Lernerlebnis. Das Projekt ist durch die Nutzung von Haptik-Armen und Techniken der 3D-Visualisierung dem Bereich „Mensch-Maschine-Interaktion (MIT) im Demographischen Wandel“ zuzurechnen. Durch Nutzung dieser Techniken im Kontext eines neuen Fortbildungsansatzes für das Erlernen chirurgischer Fähigkeiten in Form von spielerischem Lernen, realitätsnahen Trainingseinheiten und „Erfahrbarem Lernen durch haptisch-visuelle Komponenten“ adressiert das Projekt gleichermaßen die Fragestellung der „Digitalisierung im Demographischen Wandel“ sowie die Demographiestrategie der Bundesregierung durch neue, interaktive und digitale Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung für alle Altersklassen.

Kooperationspartner: Universitätsklinikum Regensburg, Universitätsklinikum Regensburg, szenaris GmbH (Bremen), Haption GmbH (Aachen), SeeFront GmbH (Hamburg), Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS (Erlangen)
Fördersumme: 360.000 Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Palm
Projektdauer: 01.04.2015 - 30.09.2016

In diesem Projekt soll ein Trainings- und Therapiegerät für die Rückenmusku- latur entwickelt werden, das in neuartiger Weise die individuelle Biomechanik der Patienten/Trainierenden berücksichtigt.

Zugrunde liegt der Entwicklung, dass viele Rückenleiden durch eine gezielte Stärkung von muskulären Strukturen verbessert oder vermieden werden können. Jedoch sind gerade im Fall von vorgeschädigten Wirbelsäulen-strukturen Fehlbelastungen zu vermeiden. Durch eine biomechanisch optimierte Kinematik und Kinetik werden im zu entwickelnden Gerät spezielle Muskelgruppen spezifisch angesprochen und gleichzeitig kritische Belas-tungen in den Bandscheiben minimal gehalten.

Die Entwicklung des Gerätes wird durch numerische und experimentelle Prozesse unterstützt. So werden Patientenindividuelle Berechnungsmodelle des menschlichen Körpers erstellt und die spezifischen Belastungen während des Trainings sowie die geänderte Stabilität der Wirbelsäule bestimmt.

Durch diesen kombinierten Arbeitsablauf kann ein System entwickelt werden, welches in den Bereichen Rehabilitation, Vorsorge und Fitness Alleinstellungs- merkmale besitzt.

Kooperationspartner: TB Sondermaschinen (Bad Kötzting)
Fördersumme: 160.986 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Sebastian Dendorfer
Projektdauer: 01.03.2015 - 28.02.2018

Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung der Netzplanungsprozesse und Optimierung des sogenannten Blindleistungshaushalts durch die Einbezie- hung betrieblicher Kompensationsanlagen und dezentraler Erzeugungs-anlagen.

Im weiteren Projektverlauf werden die Netzgebiete für die Feldversuche bestimmt und dabei einzelne Großkunden und Betreiber von Erzeugungs-anlagen hinsichtlich einer Beteiligung angesprochen.

Kooperationspartner: MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH (Nürnberg); MFN Mainfranken Netze GmbH (Würzburg); FRAKO Kondensatoren- und Anlagenbau GmbH (Teningen); KBR GmbH (Schwabach)
Fördersumme: 757.797 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
Projektdauer: 01.12.2014 - 28.02.2018

Die OTH Regensburg engagiert sich im Fachgebiet Geotechnik seit über einem Jahrzehnt wissenschaftlich in der Thematik Wechselwirkung zwischen Boden und konstruktiven Bauteilen wie z.B. Rohre. Insbesondere verfügt das Fachgebiet Geotechnik aus FuE- und Industrie-Projekten über ausgeprägte Erfahrungen zum Wechselwirkungsverhalten von Fernwärmerohren mit dem umgebenden Boden und Flüssigböden, die nun auf die DC-CTL-Rohre ausgeweitet werden sollen.

Im Rahmen des DCCTL-Vorhabens sollen folgende Themen wissenschaftlich bearbeitet werden:

  • Berechnung der mechanischen Beanspruchung des thermisch belasteten Rohres im Erdreich sowie Erarbeiten der Grundlagen zu derer Dimensio-nierung
  • Untersuchung und Definition des geeigneten Bettungsstoffs für eine Erdverlegung der DCCTL
Kooperationspartner: Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH; Siemens AG; TU Berlin; HTW Dresden; Amprion GmbH
Fördersumme: 482.987 Euro
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Neidhart
Projektdauer: 01.09.2014 - 31.08.2017
Ziel des Verbundprojekts ist die Entwicklung einer zentralen Sensorplattform. Diese soll es möglich machen, kostenneutral und vor allem ohne invasive Eingriffe in die Gebäudestruktur Daten wie etwa Energieverbrauchszahlen zu ermitteln. Die Plattform ersetzt somit eine Vielzahl einzelner, über das Gebäude verteilter Messgeräte und ist beispielsweise im Facility Management genauso anwendbar wie in der Überwachung von Industrie- und Produktions- anlagen.
Kooperationspartner: TU München; EBSnet | eEnergy Software GmbH; MergSystems GmbH & Co. KG; rBITech UG; sonixc GmbH
Fördersumme: 340.802 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Hackenberg
Projektdauer: 01.09.2014 - 31.08.2017

AMALTHEA4public hat sich zum Ziel gesetzt, eine Methodik und eine Plattform für die effiziente modellbasierte Entwicklung für eingebettete multi- und many-core Systeme bereitzustellen.

Dabei sollen Ergebnisse von verschiedenen öffentlich geförderten Projekten in die vom vorausgegangenen AMALTHEA-Projekt entwickelte Methodik und Eclipse-basierte Werkzeugkettenplattform integriert werden.

Der Schwerpunkt liegt auf eingebetteten Systemen aus der Automobilbranche. Grundsätzlich ist AMALTHEA4public aber nicht auf die Automobilbranche beschränkt, sondern betrachtet auch weitere Domänen, wie beispielsweise ICT und Automatisierungstechnik.

deutsche Kooperationspartner: Robert Bosch GmbH (Konsortialführer); BHTC; Fachhochschule Dortmund; Eclipse Foundation Europe GmbH; Fraunhofer IPT- Projektgruppe EM; Institut für Automation und Kommunikation (IFAK); itemis AG; OFFIS e.V.; TWT GmbH Science & Innovation; Timing-Architects Embedded Systems GmbH; Universität Paderborn

Kooperationspartner außerhalb Deutschlands: AVL Turkey (Türkei); CBT (Spanien); Carsa (Spanien); Engine Power Components G.E., S.L. (Spanien); Hexagon Studio (Türkei); Innovalia (Spanien); Software Quality Systems S.A. (Spanien); Universität Göteborg (Schweden); rt-labs AB (Schweden)

Fördersumme: 360.722 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok
Projektdauer: 01.08.2014 - 31.01.2018

Das Ziel des Projekt ist Lebenslanges Lernen. Beruflich qualifizierte Fach- kräfte sollen zum Beispiel verstärkt darin unterstützt werden, berufsbegleitend zu studieren.

Dafür entwickelt die OTH neue Formen für praxisnahes Lernen für Unter-nehmen. Die Bildungs- und Wirtschaftsregionen Oberpfalz und Ostbayern sollen damit vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels wettbewerbsfähig gehalten werden.

Kooperationspartner: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Industrie- und Handelskammer Oberpfalz/Kelheim, Agentur für Arbeit Regensburg, Agentur für Arbeit Schwandorf, Agentur für Arbeit Weiden, Studentenwerk Niederbayern-Oberpfalz, Studentenwerk Oberfranken
Fördersumme: 1.857.538 Euro
Projektleitung: Marco Häusler (M.A.)
Projektdauer: 01.08.2014 - 31.07.2017

Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer miniaturisierten Sensor- plattform zur Echtzeit-Überwachung von Flüssigkeiten. Der miniaturisierte SPR-Sensor wird in der Lage sein über Mustererkennung physikalische Veränderungen in einer Flüssigkeit zu detektieren und dadurch Aussage hinsichtlich der Qualität zu treffen.

Zwei Forschungsschwerpunkte stehen auf diesem Weg im Mittelpunkt: Zum einen, die Miniaturisierung und Integration der Messtechnik in eine ultra-kompakte Einheit. Zum anderen die Entwicklung einer ultradünnen, nur wenige Nanometer dicken chemorezeptiven Schicht, die zudem auf einer Fläche von wenigen mm² mehrere Spots unterschiedlicher Selektivität aufweist.

Der so entstandene ultrakompakte Smartsensor kann für die Qualitätsüber-wachung von Isolierölen in Transformatoren und Stufenschaltern angepasst werden.

Kooperationspartner: Maschinenfabrik Reinhausen (Regensburg); Starkstrom Gerätebau GmbH (Regensburg); Universität Regensburg; OELCHECK GmbH (Brannenburg)
Fördersumme: 615.685 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Rudolf Bierl
Projektdauer: 01.06.2014 - 30.05.2017

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes soll eine kompakte Feldemissions-Röntgenquelle für den Einsatz in der Röntgenfloureszenzanalyse entwickelt werden.

Dafür muss zunächst ein Herstellungsprozess zur Realisierung geeigneter Stabilisierungsmethoden in Kombination mit einer integrierten Extraktions-elektrode und Mehrfach-Gatestrukturen, sowie einem integrierten Transistor und einer geeigneten Beschichtung des Emitters entwickelt werden (OTH Regensburg).

Um die genauen Einflüsse und Abhängigkeiten auf die Stabilität der Emission zu verstehen, ist eine detaillierte systematische Untersuchung der Eigen-schaften von Einzelemittern sowie Emittern in Arrays nötig (BUW).

Des Weiteren sollen die Eigenschaften der Strukturen in einem praxisnahen Röntgenquellenaufbau untersucht werden, um aus den dadurch gewonnenen Erkenntnissen einen kompakten vakuumverschlossenen Röntgenquellen Aufbau zu realisieren (KETEK).

Kooperationspartner: KETEK GmbH (München); Universität Wuppertal
Fördersumme: 174.346 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Rupert Schreiner

Projekte im Rahmen von EU-Förderungen

Projektdauer: 01.11.2011 - 31.10.2014

Im Rahmen einer transnationalen Kooperation zwischen regionalen Forschungsclustern in Europa stehen folgende thematische Schwerpunkte im Mittelpunkt:

  • Safety (Sicherheit für Fahrer, Insassen und andere Verkehrsteilnehmer)
  • Greening (z.B. E-Mobilität)
  • Usability

Dabei stellt der Schwerpunkt E-Mobilität das Kernthema für Regensburg dar.

>> Weitere Informationen

Kooperationspartner: Regionen Göteborg/West-Schweden, Paris/ Normandie, Regensburg/Ostbayern, Turin/Piemont, Warschau
Fördersumme: 138.448 Euro
Projektleitung: Prof. Dr. Jürgen Mottok