Maschinenbauer legen Grundstein für Kooperation mit Slowakei

21.03.2012
Von: Marius Höchstetter

In Bratislava tauschten sich Studierende und Professoren der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Regensburg (HS.R) mit slowakischen Kollegen aus.

Die Delegation der Fakultät Maschinenbau vor dem Produktionswerk PSA Peugeot Citroen in Bratislava, Slowakei.

Die FEP-Gruppe der Fakultät Maschinenbau stellte ihr Projekt „Vergleich von fahrdynamischen Untersuchungen am realen sowie virtuellen Fahrzeugmodell" vor. Fotos: Prof. Dr. Georg Rill

Unter der Leitung des Dekans Prof. Dr. Georg Rill startete eine kleine Delegation der Fakultät Maschinenbau der HS.R zu einer zweitägigen Reise in die Slowakei. Ziel war die Slowakische Technische Universität der Hauptstadt Bratislava. Neben den Professoren Prof. Dr. Thomas Schaeffer und Prof. Dr. Wolfram Wörner vervollständigten Mitarbeiter der Fakultät sowie die Teilnehmer des F&E-Projektes des Labors „Mehrkörpersimulation" das Team.

Empfangen wurde die Gruppe am frühen Nachmittag durch den Prodekan Dr. Marian Králik sowie Professor František Palčák, der bereits im vergangenen Jahr die HS.R besucht hatte. Im Anschluss an eine leckere Stärkung im landestypischen Stil fand ein erstes Kennenlernen unter allen Beteiligten statt.

Bevor die Gespräche über eine Kooperation der beiden Hochschulen begannen, stellte die FEP-Gruppe ihr Projekt „Vergleich von fahrdynamischen Untersuchungen am realen sowie virtuellen Fahrzeugmodell" vor. Die Präsentation fand sehr großen Anklang, der Konferenzsaal war bis auf den letzten Platz mit zahlreichen Professoren und Studierenden des Gastgebers gefüllt.

Die darauf folgende Diskussion über die aufgezeigten Ergebnisse basierte auf den aus den beiden vergangenen Semestern durchgeführten Entwicklungen und Erprobungen am Fahrzeugmodell. Das rege Interesse und die Inspektion des Fahrzeugs im Maßstab 1:5 bildete die Grundlage für den gezielten Austausch zur angestrebten Kooperation der beiden Hochschulen.

Als Auslandsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau führte Prof. Dr. Wolfram Wörner die Möglichkeiten auf, die mit deutscher und europäischer Unterstützung zur Stärkung der Bande beitragen können. Ein Studierenden- und Dozentenaustausch im Zuge des Erasmus-Programms sowie eine Zusammenarbeit im Bereich der Mehrkörpersimulation seien beispielhaft erwähnt. Gemeinsam wurde der Beschluss gefasst, sich in kleinerer Runde auf weiterführende Kernpunkte zu fokussieren.

Ab dem späten Nachmittag wurde die deutsche Reisegruppe durch die Technische Universität geführt. Es boten sich interessante und weitreichende Einblicke in die verschiedenen Labore, in der jeweils Experten als Ansprechpartner bereitstanden und ihre Laboreinrichtungen vorstellten. Neben einem modernen Transportsystem aus dem Bereich Automatisierung wurden der Motorenprüfstand sowie die Cubing-Anlagen des Prodekans Dr. Marian Králik unter die Lupe genommen.

Als Abschluss des ersten Tages stand als Höhepunkt das gemeinsame Abendessen mit den Gastgebern auf dem Programm. Gespeist wurde in einem Kaminzimmer mit landestypischer Einrichtung. Es gab Köstlichkeiten aus der heimischen Küche. Gut gestärkt spazierten die Teilnehmer auf Napoleons Spuren durch die liebevoll restaurierte Altstadt mit ihren architektonischen Prunkbauten aus dem Zeitalter des Barock. An der Donau, die Regensburg ebenfalls mit Bratislava gemein hat, verabschiedeten sich alle in eine gute Nacht.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Besichtigung des Produktionswerkes von PSA Peugeot Citroen im etwa 50 Kilometer entfernten Trnava. Gemeinsam mit den Gastgebern machten sich die Teilnehmer auf den Weg und nutzten die Zeit, um weitere Einzelheiten einer Kooperation der beiden Hochschulen zu klären. Zur Mittagszeit verabschiedete sich die Gruppe und bedankte sich für den kurzweiligen und interessanten sowie produktiven Aufenthalt. Zugleich sprach Prof. Dr. Georg Rill eine Einladung an Prodekan Dr. Marian Králik und Prof. Palčák aus. Die Fakultät Maschinenbau freut sich sehr, die slowakischen Partner demnächst in Regensburg begrüßen zu dürfen.

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