CHE: Bauingenieurwesen und Maschinenbau "spitze"!

05.05.2010
Von: Christian Schmalzl

Beim renommiertesten und größten Hochschulranking im deutschsprachigen Raum schneidet die Hochschule Regensburg auch heuer wieder sehr gut ab.

Beim renommiertesten und größten Hochschulranking im deutschsprachigen Raum schneidet die Hochschule Regensburg auch heuer wieder sehr gut ab. Jährlich untersucht das Centrum für Hochschulentwicklung knapp 300 Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland sowie ausgewählte Hochschulen in Österreich, Schweiz und den Niederlanden. Dabei wird jeweils ein Drittel der angebotenen Fächer neu bewertet. Diesmal waren die Fächer Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik sowie Architektur an der Reihe.

Im Vergleich zum letzten Ranking aus dem Jahr 2007 hat sich die HS.R dabei in den Fächern Bauingenieurwesen und Maschinenbau deutlich verbessert. Auch die Elektro- und Informationstechnik schnitt mit annähernd den gleichen Werten wie im Jahr 2007 nicht schlecht ab und landete im Mittelfeld. Lediglich die Architektur blieb beim Ranking in der Schlussgruppe.

Im aktuellen Ranking nehmen die Bauingenieure der HS.R nun gleich elfmal die Position in der Spitzengruppe ein. Diese positive Wertung geht auf das Urteil der befragten Studierenden zurück. Diese bewerteten die Betreuung durch die Lehrenden, den Kontakt zu den Studierenden, das Lehrangebot, die Studienorganisation, den Berufs- und Praxisbezug, die Einbeziehung in die Lehrevaluation, die Bibliotheksausstattung, die IT-Infrastruktur, den Bereich E-Learning sowie gesamte Studiensituation mit Bestnoten.
„Das ist ein sehr gutes Ergebnis, zumal sich die Bauingenieure ausnahmslos in allen bewerteten Punkten deutlich verbessert haben“, freut sich HS.R-Präsident Eckstein.

Auch mit dem Maschinenbau ist Prof. Eckstein hoch zufrieden. In sieben Kategorien gehört die Fakultät zur Spitzengruppe und hat sich ebenfalls insgesamt im Vergleich zum letzten Ranking verbessern können. „Hier schlägt sich vor allem die engagierte Umsetzung des Bologna-Prozesses nieder,“ so Eckstein.

Kaum geändert haben sich die Bewertungen für die Elektro- und Informationstechnik, die insgesamt im Mittelfeld landet. Einziger Wermutstropfen des diesjährigen CHE-Rankings stellt die Bewertung der Architektur dar: „Hier sehe ich erheblichen Verbesserungsbedarf. Es wird demnächst Gespräche mit den Studierenden und den Fachvertretern geben.“

Insgesamt ist HS.R-Präsident Eckstein dennoch mit den Ergebnissen zufrieden: „Ich freue mich, dass wir gerade in den Fächern, in denen wir zusätzliche Studienplätze geschaffen haben, das Niveau nicht nur halten, sondern sogar noch steigern konnten.“ 

Zurück