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Architekten lernen über den Dächern von Regensburg

11.11.2010
Von: Feuerer, Diana

Auf dem Dom: Die Architektur-Studierenden auf dem Weg nach oben.

Start vor dem Dom: Hans Weber, Leiter des Staatlichen Bauamts Regensburg (links) und Prof. Dr. Anne Beer von der Fakultät Architektur der HS.R begrüßen die Studierenden.

Ziel erreicht: Die Studierenden sind auf der höchsten Stelle ihres Rundgangs im Dom angekommen.

Im Dachstuhl: Helmut Stuhlfelder, Leiter der Dombauhütte, erklärt Details zum Innenleben des Doms. Fotos: Feuerer

Im Zuge ihrer Vorlesung „Grundlagen Werkstoffe“ lernten rund 80 Erstsemester des Bachlorstudiengangs Architektur der Hochschule Regensburg Dom und Dombauhütte Regensburgs kennen.

Den besten Blick über die Dächer Regensburgs haben die Architekturstudierenden der HS.R ergattert. Am 8. November 2010 waren sie im Zuge ihrer Vorlesung Grundlagen der Werkstoffe mit Prof. Dr. Anne Beer im Dom und der Dombauhütte zu Gast. Hans Weber, Leiter des Staatlichen Bauamts Regensburg, hieß die rund 80 Studierenden willkommen. Er stellte kurz sein Amt mit zirka 100 Mitarbeitern vor. Des Weiteren arbeiten in der Dombauhütte 13 Steinmetze. Den Unterhalt für den Dom bezifferte er auf zirka eine Million Euro jährlich. Das Bauamt interessiere sich ganz aktuell sehr für Absolventen der HS.R, so Weber vom Bauamt. Ebenso für Studierende, die gerne als Praktikanten beim Bauamt tätig sein wollen.

Der Leiter der Dombauhütte Helmut Stuhlfelder und die Steinmetze Werner Ballmann und Matthias Aumüller führten die Studierenden dann aufgeteilt in drei Gruppen durch den Dom und die Dombauhütte. Der abenteuerliche Aufstieg auf den Dom lohnte. Der Ausblick über die Stadt begeisterte die Studierenden. Während der Führung erhielten sie viele Details zu den Werkstoffen, die beim Bau des Doms zum Einsatz gekommen sind und aktuell kommen, wie Kalkstein und Sandstein. Anhand eines Fragebogens erarbeiteten sich die Studierenden diese Materialien. Prof. Dr. Beer bedankte sich von Seiten der Hochschule Regensburg ausdrücklich für diese inzwischen schon bewährte Art der Zusammenarbeit mit dem Bauamt.

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