Erste Physiotherapeutin in der Bayerischen EliteAkademie kommt von der OTH Regensburg

08.10.2020
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Leonie Walter ist eine von 40 Stipendiat*innen der Bayerischen EliteAkademie. Die OTH Regensburg ist alljährlich überdurchschnittlich vertreten.

Als erste Physiotherapeutin hat es Leonie Walter, Studentin der OTH Regensburg, in die Bayerische EliteAkademie geschafft.

Als erste Physiotherapeutin hat es Leonie Walter, Studentin der OTH Regensburg, in die Bayerische EliteAkademie geschafft. Foto: Bayerische EliteAkademie

Als erste Studierende des ausbildungsintegrierenden Studiengangs Physiotherapie an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) hat Leonie Walter die Aufnahme in die Bayerische EliteAkademie (BEA) geschafft. Aus 1.400 Bewerber*innen wurde die 23-Jährige in einem dreistufigen Verfahren ausgewählt, um nun zwei Jahre lang über die Angebote der BEA zu einer verantwortungsvollen Führungspersönlichkeit ausgebildet zu werden. Die insgesamt 40 aufgenommenen Stipendiat*innen kommen von 13 bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Nicht nur, was das Studienfach anbelangt, ist Leonie Walter Pionierin; sie ist auch Teil des ersten Geschwisterpaares, das im selben Jahrgang das Programm der BEA durchläuft: Ihr Bruder, der an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Humanmedizin studiert, hat das Bewerbungsprozedere ebenfalls erfolgreich durchlaufen. „Ich bin sehr begeistert von dem Programm; es lohnt sich auf jeden Fall“, sagt Leonie Walter nach Abschluss der ersten BEA-Präsenzphase in der IHK-Akademie Feldkirchen-Westerham. „Es ist toll, dass ich hier meinen Beruf als Physiotherapeutin repräsentieren darf.“

Sechste Stipendiatin der OTH Regensburg

In den vergangenen acht Jahren wurden sechs Studierende der OTH Regensburg in die BEA aufgenommen; „das sind vergleichsweise sehr viele“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Bock, der seitdem Vertrauensdozent für die BEA an der OTH Regensburg ist. Als solcher lädt er die von der BEA vorausgewählten Kandidat*innen – jedes Jahr sind das fünf bis sechs Personen – zu einem persönlichen Gespräch ein, bei dem es um Führungsmotivation, Leistungsorientierung, analytisches und strategisches Denken, Werteorientierung, kommunikative Fähigkeiten, internationales und interdisziplinäres Interesse sowie um überfachliche Interessen in Bereichen wie Sport, Musik, Politik, Gesellschaft und Sozialem geht. Aufgrund dieses Gesprächs gibt er eine Empfehlung an die BEA, die dann in einem weiteren Schritt ein Assessment Center veranstaltet.

Leonie Walter konnte vor allem punkten durch ihr vielfältiges Engagement: Sie ist stellvertretende Verbandsjugendleiterin des Bayerischen Radsportverbands, gibt ehrenamtlich Nachhilfe bei einer afghanischen Flüchtlingsfamilie und arbeitet in den Semesterferien für den gemeinnützigen Verein der Jugendhilfe, Echo e.V. Prof. Dr. Wolfgang Bock freut sich, dass die OTH Regensburg seit 2012 fast in jedem Jahrgang vertreten war, und die Studierenden somit dieses „Premiumangebot“ nutzen können. Der Anteil von Stipendiat*innen von bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist nämlich eher gering: In der Regel kommen rund 85 Prozent der BEA-Stipendiat*innen von Universitäten; den Löwenanteil stellen alljährlich die Ludwig-Maximilians-Universität München sowie die Technische Universität München.

Neuer Bewerbungszeitraum läuft bereits

Am 1. Oktober 2020 hat der aktuelle Bewerbungszyklus der BEA begonnen. Wie Leonie Walter erwartet die neuen Stipendiat*innen ein Programm mit individuellen Coachings sowie die Unterstützung durch hochrangige Mentor*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Als Höhepunkte sind Auslandreisen nach Brüssel und Asien geplant. Interessierte können sich online registrieren.

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