Living Laboratory – Demonstration eines komplett reinen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systems (LivingH2)

Teilprojekt "Soziale Bewertung" im Rahmen von  Living Laboratory – Demonstration eines komplett reinen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systems“ (LivingH2)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF)

Gesamtprojektleitung: inhouse engineering GmbH,

Projektpartner innerhalb OTH Regensburg: Prof. Dr. -Ing. Michael Sterner (FENES)

Laufzeit des Gesamtprojekts: 2017-2022

Teilprojektleitung: Prof. Dr. Sonja Haug

Laufzeit des Teilprojekts: 2021-2022

Projektmitarbeit: Dr. Amelie Altenbuchner (ab 11/2021)

Ziel und Inhalte:

Ziel des vom BMBF geförderten Forschungsvorhabens „Living Laboratory – Demonstration eines komplett reinen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systems (LivingH2)" ist die Demonstration einer regenerativen Wasserstoffkomplettlösung zur Bereitstellung von Wärme und Strom in einer lebenden Laborumgebung.

Zur Realisierung dieses Vorhabens wird die Installation und der sichere Betrieb einer leitungsbasierten Wasserstoffversorgung in einer typischen Hausumgebung beschrieben. Hierfür gilt es das Wasserstoffsystem in einem sogenannten „Living Lab“ zu implementieren. Ausgegangen wird dabei von einer erneuerbaren „grünen“ H2-Produktion unter Verwendung von Photovoltaik, Elektrolyseur, Speicher und Odorierungseinheit. Kernkomponente der Komplettlösung zur häuslichen Wärme- und Stromversorgung ist ein Brennstoffzellen-Kraft-Wärme-Kopplungssystem welches mit Wasserstoff aus erneuerbarem Strom gespeist wird.

Basierend auf dem Vorhabenziel wurden fünf zentrale Forschungsaufgaben abgeleitet:

  1. Entwicklung verbesserter PEMBZ-MEAs,
  2. Integration von MEAs in Brennstoffzellenstapel,
  3. Optimierung und Entwicklung des BZ-KWK-Systems,
  4. Installation und Demonstration eines Gesamtsystems mit H2-BHKW,
  5. Techno-ökonomische, ökologische und soziale Bewertung der Lösung

An dem Projekt sind deutsche und französische Partner beteiligt. Darunter Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Energiekonzerne und mittelständische Unternehmen. In dem Projekt erfolgt ein intensiver Austausch zwischen deutschen und französischen Projektbeteiligten.

Im Rahmen des Vorhabens bringen die deutschen Projektbeteiligten deren Expertise für die Entwicklung von BZ-Systemen und soziale, techno-ökonomische sowie ökologische Bewertungen ein. Die französischen Partner beteiligen sich mit Expertise in der Entwicklung neuer PEM BZ-MEAs und Energielösungen mit Wasserstoff.

Das IST beteiligt sich mit der Untersuchung der sozialen Akzeptanz von BZ-Technologien.