Master Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement

Die Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) bietet seit dem Sommersemester 2017 einen Masterstudiengang Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement in Kooperation mit weiteren Fakultäten an. Dieser Masterstudiengang ist interdisziplinär, interkulturell und international ausgerichtet.

Interkulturelle Kompetenz als eine Kernkompetenz der OTH Regensburg

Der Grund für die Ansiedlung des neuen Masterstudiengangs „Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement“ in der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik liegt in dem an der OTH Regensburg bereits bestehenden interkulturell und international orientierten Lehrangebot. So wird seit 2001 die zwei-semestrige Zusatzausbildung „Internationale Handlungskompetenz“ und seit 2009 der Bachelorstudiengang „International Relations and Management“ angeboten.

Informationen zum Studiengang

Studienbeginn:

Wintersemester
(einmalig Beginn zum Sommersemester 2017)

Studiendauer: 3 Semester bei Vollzeitstudium, 6 Semester bei Teilzeitstudium, 90 ECTS-Credits
Studienverlauf: Studienablauf und Studienverlaufsplan
Schwerpunkte: zwei Schwerpunkte: (1) Interkulturelles Integrationsmanagement und (2) Internationale Entwicklungszusammenarbeit
(aktuell wird nur Schwerpunkt 1 angeboten)
Abschlussgrad: Master of Arts (M.A.)
Akkreditierung:Der Masterstudiengang wird im Rahmen der Systemakkreditierung der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg der Akkreditierung unterzogen werden.

Studienziel im Studienschwerpunkt „Interkulturelles Integrationsmanagement“

Den Studierenden werden Kompetenzen vermittelt, die sie befähigen, in einem strategieorientierten beruflichen Tätigkeitsfeld neue komplexe Aufgaben und Probleme zu lösen und eigenverantwortlich Prozesse zu steuern.  Die Anforderungsstruktur im Tätigkeitsfeld „Interkulturelles Integrationsmanagement“ ist durch häufige und unvorhersehbare Veränderungen gekennzeichnet. Daher richtet sich das Studienziel spezifisch auf die Vermittlung von Kompetenzen zur eigenständigen Erschließung von Wissen und zum angemessenen Umgang mit komplexen interkulturellen und internationalen Handlungssituationen.  

Den Studierenden wird umfassendes, detailliertes und spezialisiertes Wissen in dem beruflichen Tätigkeitsfeld des interkulturellen Integrationsmanagements vermittelt. Dies betrifft insbesondere das erweiterte und forschungsaktuelle Fachwissen über interkulturelle Handlungskompetenz basierend auf psychologischen und soziologischen Theoriekonzepten.

Als Fertigkeiten werden den Studierenden spezialisierte fachliche und konzeptionelle Fähigkeiten zur Lösung operativer und strategischer Probleme in dem beruflichen Tätigkeitsfeld des interkulturellen Integrationsmanagements vermittelt. Es werden Problemlöse-Strategien vermittelt, die auch bei unvollständiger Information die Studierenden in die Lage versetzen, Alternativen abzuwägen, neue Ideen und Verfahren zu entwickeln, anzuwenden und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Maßstäbe zu bewerten.

Die Studierenden erwerben soziale Kompetenzen, die sie befähigen, im Rahmen komplexer Aufgabenstellungen des interkulturellen Integrationsmanagements Gruppen oder Organisationen verantwortlich zu leiten, deren Arbeitsergebnisse zu vertreten sowie organisationsspezifische und -übergreifende Entwicklungen zu gestalten. Die Studierenden lernen, selbständig neue anwendungs- oder forschungsorientierte Aufgaben und Ziele unter Reflexion der möglichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen zu definieren, geeignete Mittel einzusetzen und hierfür benötigtes Wissen eigenständig zu erschließen. 

Studierende werden auf ein internationales Arbeits- und Tätigkeitsfeld in allen Kompetenzebenen vorbereitet. Der Masterstudiengang vermittelt auf der Basis inter- und transdisziplinärer Theorien berufsorientierte Handlungskompetenz. Die erworbenen Kompetenzen qualifizieren zur Übernahme komplexer Fach- und Führungsaufgaben und können als Basis für die wissenschaftliche Weiterqualifizierung in einem anschließenden Promotionsverfahren dienen oder die Arbeit in wissenschaftlichen Einrichtungen ermöglichen. Die Umsetzung erfolgt durch bewährte und qualitätsgesicherte Studienformate, die insbesondere Wert auf handlungspraktische Lernziele legen und praxisorientierte Lehre anwenden. Dies erfolgt durch gruppenzentrierten, interaktiven Unterricht, situatives Lernen und konsequente Ausrichtung auf reale Anforderungsprofile.

Die im Studium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen im Studienschwerpunkt „Interkulturelles Integrationsmanagement“ qualifizieren für eine Tätigkeit in den Bereichen: 

  • Kulturinstitute (Goethe-Institut u.a.) 
  • Sprachinstitute im In- und Ausland
  • Kommunalverwaltungen (z.B. „Willkommensstelle“) 
  • Politische Parteien
  • Nationale und internationale Wohlfahrts-, Menschenrechts- und Hilfsorganisationen (sowohl GO’s als auch NGO’s) 
  • Internationale Jugendaustauschdienste/-werke und Organisationen der Internationalen Jugendarbeit
  • Stiftungen 
  • Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände
  • Verbände (Sozial- und Wohlfahrtsverbände) 
  • IHK und AHK
  • Bildungswerke
  • Förderorganisationen für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern
  • Jugendakademien 
  • Familienzentren
  • Berufsförderwerke
  • Kirchliche Einrichtungen 
  • EU, Ministerien und Bundesbehörden
  • Mittelständische Unternehmen mit Auslandsbezug 
  • Global Player (in den Bereichen Wirtschaftsdeutsch, interkulturelle Kommunikation) 
  • Sozialpädagogische Einrichtungen
  • Krankenhäuser
  • Medien
  • Forschungsinstitutionen
  • Interkulturelle Öffnung von Organisationen, Unternehmen, Behörden usw. 
  • Außerdem eröffnen sich Chancen zum Zugang zur Höheren Laufbahn im Öffentlichen Dienst und zur Promotion zu zukunftsträchtigen Themenfeldern.

Zahl der Studienplätze

Die Zahl der Studienplätze ist auf 30 begrenzt. Dazu ist ein Numerus Clausus-Verfahren vorgesehen. 

Anrechenbarkeit von Studienleistungen

Im Rahmen der rechtlichen Maßgaben werden entsprechende bereits erbrachte Studienleistungen angerechnet. Insbesondere den Absolventinnen und Absolventen des ersten Staatsexamens für Gymnasial- oder Realschullehramt mit Fächerkombinationen mit Deutsch oder Englisch oder Geschichte bietet der Studienschwerpunkt „Interkulturelles Integrationsmanagement“ des Masterstudiengangs „Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement“ damit die Möglichkeit, ihr Studium sinnvoll fortzusetzen und ihr Kompetenzprofil um einen Masterabschluss zu erweitern, der ihnen berufliche Perspektiven außerhalb des schulischen Bereichs erschließt. Weitere Informationen unter dem Punkt Studien- und Prüfungsordnung (SPO.)

Module und Fächerbeschreibungen

Rechtliche Grundlagen

Studienplan Master Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement