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Career Stories: HS.R-Alumni berichteten aus ihrem Berufsalltag als Architekten

10.04.2012
Von: Astrid Herzog

Ehemalige Absolventen und Absolventinnen der Hochschule Regensburg (HS.R) informierten Studierende der Fakultät Architektur über das breite Angebot an Berufsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.

Architekt Michael Feil berichtete den Studierenden über seinen Sprung in die Selbstständigkeit. Foto: Feuerer

Die angehenden Architekten und Architektinnen der HS.R lauschten interessiert den spannenden Vorträge der Referenten und Referentinnen. Foto: Meier

Sieben Alumni der Fakultät Architektur sind der Einladung der HS.R gefolgt und haben am 30. März 2012 aus ihren verschiedenen Berufsfeldern – vom Selbstständigen, über den Bereich Facility Management und Öffentlicher Dienst bis hin zu Medien und Projektmanagement - berichtet. Im Anschluss an die Vorträge standen sie den Studierenden Rede und Antwort.

Den Auftakt machte der Architekt Michael Feil. Nach seinem Studium war er drei Jahre beim Bischöflichen Baureferat tätig bevor er den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. Über seine Erfahrungen als selbstständiger Architekt sagte er: „Es ist schwer Architektur zu machen, und dann auch noch gute.“

Im Anschluss berichtete Alexander Seger, Leiter Facility Management, Mittelbayerischer Verlag KG/m-Immo GmbH, über den Bereich Facility Management, der sich als „Task Force" um alles kümmert – vom Gebäudebetrieb bis zur Gebäudeentwicklung. Durch die Projektleitung des Neubaus des Verlagsgebäudes ist er zudem die Schnittstelle zwischen Bauherrn, Planern und Gebäudenutzern. Der dritte Vortrag vom Leiter Hochbau der Stadt Neutraubling, Thomas Lindner, handelte von der Laufbahn als Angestellter im Öffentlichen Dienst. Als besonders positiv ist hier laut Lindner das „breite Aufgabenfeld“ zu nennen.

Nach einer Mittagspause, die zum gemeinsamen Gespräch mit den Referenten und Referentinnen und zur Stärkung genutzt wurde, ging es mit Julia Haider sympathisch-dynamisch weiter. Sie war zuerst im Fachverlag „Detail“ mit der Organisation von Architekten-Workshops und -reisen, Messeauftritten und Eventmanagement betraut, bevor sie 2009 bei maxit die Leitung der Architektenkommunikation übernommen hat. Hier „kämpft“ sie statt mit Entwürfen mit den Arbeitern auf der Baustelle. Nebenbei betreibt sie zusammen mit ihrem Partner die Agentur raumagenten, um gute Architekten in die Presse zu bringen. Denn „Architektur beginnt mit Kommunikation“, so Haider.

Die nächste Referentin und Geschäftsführerin der omlor-mehringer gmbh, Doris Adam, kann auf einen langen und erfolgreichen Berufsweg zurückblicken. Ihr Credo - „man kommt weiter, wenn man es will“ - zeigt sich in ihrem Werdegang von der Bauzeichnerin mit Tuschestift und Bitsy bis zur Geschäftsführerin. Sie gab den Studierenden als Tipp mit auf den Weg, viele Praxiserfahrungen zu sammeln und sich klare Ziele zu setzen.

Danach schilderte Uta Kürzel, Senior Projektmanagerin der WSP Deutschland AG, wie es ist, in der Generalplanung beziehungsweise im Projektmanagement „alle Fäden zusammenzuführen“. Das Faszinierendste an ihrem Job ist, „das ganze Projekt im Auge zu behalten“.

Last but not least gab Thomas Eckert, Vorstand von Dömges Architekten AG, den Studierenden wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. Wichtigstes Kriterium neben dem Lebenslauf sei das Portfolio, welches die fachlichen Qualitäten eines Architekten aufzeigt und somit als berufliche Visitenkarte dient.

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