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Alumni-Stammtisch zu Gast bei der Infineon AG in Regensburg

07.02.2013
Von: Katja Meier

Am Mittwoch, 30. Januar 2013, war der Alumni-Club-Stammtisch der Hochschule Regensburg (HS.R) zu Besuch bei der Infineon Technologies AG in Regensburg. Regensburg ist der älteste Standort von Infineon und umfasst 2.000 Mitarbeiter.

Alumni-Club-Stammtisch der HS.R zu Besuch bei der Infineon Technologies AG in Regensburg

Der Alumni-Club-Stammtisch der HS.R zu Besuch bei der Infineon Technologies AG in Regensburg. Foto: Hochschule Regensburg

Vor Ort erhielten die Alumni und Freunde der Hochschule Regensburg Einblick in aktuelle Entwicklungen und Innovationen des Regensburger High-Tech-Unternehmens.

Peter Purainer, Personalleiter am Standort und Mitglied der Betriebsleitung, begrüßte die Gäste und betonte die "intensive und gute Kooperation mit der Hochschule Regensburg".

In seiner Präsentation stellte er zu Beginn Infineon als das deutschlandweit größte und in Europa zweitgrößte Halbleiterunternehmen vor. In den Zielmärkten für Leistungshalbleiter und Chipkarten ist Infineon Weltmarktführer, in der Automobilelektronik weltweit auf Platz zwei. Der Fokus liege bewusst auf Produkten für die drei Herausforderungen unserer Zeit:  Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit. 

"Wir nennen uns Innovationsfabrik", sagte Peter Purainer und belegte das mit einigen aktuellen Beispielen zu den Aktivitäten am Standort. "Das Thema Elektromobilität ist uns ein besonderes Anliegen und wir hoffen, dass das endlich zum Fliegen kommt", so Peter Purainer.

Im Anschluss an die Präsentation wurden die Besucher in Kleingruppen in die Frontend- oder Backendfertigung geführt. Nachdem entsprechende Kleidung wie Schutz für die Schuhe, Hauben und Kittel angelegt waren, ging es für eine Gruppe in den sogenannten Frontend-Grauraum.

Dieser erlaubte Einblicke in das "Allerheiligste" der Chipfertigung, wie beispielsweise der Anwendung von Plasmaätzverfahren zur Produktion von Mikrochips auf Halbleiterscheiben und in die Arbeitsbedingungen im Reinraum. Hier werden bis zu 400 verschiedene Produkte in drei Schichten an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr hergestellt.

Die Backend-Gruppe hatte Gelegenheit eine Sensorik-Linie zu besuchen. Die Teilnehmer konnten im Reinraum aus nächster Nähe die Grundprozesse beim Einbringen von Chips in ein Gehäuse mit anschließender Verdrahtung verfolgen.

Im Anschluss kamen die Alumni und Freunde der Hochschule Regensburg bei einem kleinen Stehimbiss ins Gespräch und tauschten sich über Ihre Eindrücke aus.

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